Daniel Spaw

Daniel Spaw

Daniel Spaw studierte an der Indiana University Jacobs School of Music Klavier mit Prof. Edmund Battersby, und schloss sein Studium 2007 mit dem Bachelor of Music ab, mit der Auszeichnung "Magna cum laude". Der 23-jährige US-Amerikaner aus Nashville/Tennessee nahm in den Jahren 2006/07 an dem Artur Balsam Chamber Music Festival in Wabash/Indiana sowie 2005/06 beim EuroArts Music Chamber Festival in Leipzig teil, wo er zum "Teilnehmer mit Auszeichnung" gekürt wurde. In den Jahren 2007 bis 2008 war Spaw Stipendiat des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms der Inwent gGmbH, ein Stipendium gefördert von dem amerikanischen Kongress und dem deutschen Bundestag. Zur Zeit studiert er Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Prof. Michael Luig. Seit Oktober 2007 arbeitet Daniel Spaw als musikalischer Assistent beim Philharmonischen Chor.
Nachdem er im Januar 2009 bereits den Kammerchor des Philharmonischen Chores bei einer Mendelssohn-Matinee geleitet hat („Loreley“-Fragment), wird Daniel Spaw in der neuen Saison erstmals Händels „Messiah“ mit dem Philharmonischen Chor und dem Ensemble „Concerto con Anima“ dirigieren, sowie die „Rheinische“ Sinfonie von Robert Schumann mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg im Rahmen der langen Schumann-Nacht am 3. Juli 2010.

David Paul Graham

wurde 1951 in Stratford-upon-Avon in England geboren. Seine ersten kompositorischen Arbeiten entstanden aus praktischen Gründen, da er als Musiklehrer eines Mädcheninternats für die sehr heterogenen Hausensembles passendes Repertoire finden musste. In Folge entschloss er sich, Musik zu studieren, zunächst an der Universität zu Reading, dann in Hans Werner Henzes Meisterklasse in Köln. Seitdem ist sein Leben von den drei Schwerpunkten Organisieren, Unterrichten und Komponieren geprägt:

Organisieren, am liebsten mit gleich gesinnten Freunden: Konzertreihen, Konzertreisen, Ideen realisieren - zum Beispiel als Mitglied im Organisationskomitee des kubanischen Festival Internacional de Música Contemporánea (Camagüey).

Unterrichten: auch in Kuba, regelmäßiger aber in Düsseldorf , wo seit 18 Jahren die jungen Mitglieder seiner Klasse an der Clara-Schumann-Musikschule Kammer-,  Orchester-, Filmmusik und Oper schreiben (und hören): sein liebstes Projekt, über das Kay Walter einen Film für den WDR drehte. Ähnliche Projekte hat er in Italien, England und mehrfach hierzulande geleitet. In August 2000 und 2002 war Graham Dozent beim Festival Internacional de Música in Zaragoza.

Komponieren: wenn die beiden oben genannten Aktivitäten dafür Zeit lassen. Zuletzt schrieb er Musik für das Kunst-Video Dolly (von Harald Klemm), eine Richtung, die er weiterverfolgen möchte: das Nachdenken über andere Kunstformen und deren Beziehung zur Musik, Kommunikationsmöglichkeiten (musikalisch, interdisziplinär, geographisch) und Computer. Musiktheater schrieb er für das Theater Kontrapunkt, Lieder für Christina Ascher und Stefanie Wüst sowie zahlreiche Werke für das Henze-Kammerensemble. Dank Helmut Jacobs und Edwin Alexander Buchholz widmet sich ein umfangreicher Teil seines Schaffens dem Akkordeon. Filmmusiken entstanden für Volker Schlöndorff und Bill Douglas. David Paul Graham sieht Kunst als Kommunikation und dabei ist ihm jedes Mittel recht.

David P. Graham lebt in Bonn.