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Thomas Neuhoff, gebürtiger Bonner, studierte in Köln Kirchenmusik und Dirigieren (Prof. Wangenheim), es folgten weitere Studien bei J. E. Gardiner und H. Rilling. 1983 wurde er Leiter des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn und im gleichen Jahr Kantor an der Ev. Lukaskirche und damit Leiter der Auerberger Kantorei Bonn.

Neben Standardwerken des Oratorien-Repertoires von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Brahms hat er in den vergangenen 25 Jahren mit Vorliebe Oratorien des frühen 20. Jahrhunderts dirigiert. Werke von Elgar, Tippett, Martin und Delius brachte er mit dem Philharmonischen Chor zur Erstaufführung in Bonn. Im Jahre 2003 dirigierte er beim Internationalen Beethovenfest die Uraufführung der "Bonner Messe" des französischen Komponisten Christophe Looten.

Gastspiele führten ihn an das Pult des Opernorchesters Frankfurt, der Brandenburgischen Philharmonie, des Slowakischen Kammerorchesters, des City of Oxford Orchestra, zum Jugendfestspieltreffen nach Bayreuth und nach Frankreich, wo er mit Beethovens "Missa solemnis" beim Festival "La folle journée" gastierte.

Seit mehreren Jahren entwickelt Neuhoff Schülerprojekte zur musikalischen Nachwuchsförderung, die sich großer Resonanz erfreuen. Kinderopern von Britten ("Noah und die Flut") und Krása ("Brundibár") wurden in mehr als 30 Aufführungen von Schülern für Schüler gespielt, mit der Jugendoper "Die Mädchen aus Theresienstadt" wurde eine Auftragskomposition (David Graham) uraufgeführt und zu einem Gastspiel nach Berlin eingeladen.

Im Februar 2005 wurde Neuhoff für seine weit über die Region hinausstrahlende Arbeit von der Rheinischen Landeskirche zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt. Im gleichen Jahr dirigierte er in der Bonner Beethovenhalle eine weltweit übertragene Aufführung von Brittens "War Requiem" mit Musikern aus England, Frankreich, Polen, Russland und Deutschland zum 60. Jahrestag des Kriegsendes.

Seit 2002 ist er auch künstlerischer Leiter des Bach-Vereins Köln, den er durch seine Konzerte in der Philharmonie zu einem führenden Kölner Chor machte. Ein Schwerpunkt wurde die historische Aufführungspraxis: Mit Originalklang-Ensembles interpretierte er die großen Oratorien von Bach und Händel, aber auch Raritäten wie Schumanns "Faust-Szenen" und zuletzt Monteverdis "Marienvesper". Mit außerordentlichem Erfolg leitete er die Kölner Erstaufführung des spätromantischen Oratoriums "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt in der Kölner Philharmonie. Auch stand Neuhoff dort im Juni 2009 erstmals am Pult des Gürzenich-Orchesters Köln, um mit dem Philharmonischen Chor und dem Kölner Bach-Verein "A Child of Our Time" von Tippett und "In Terra Pax" von Martin zu Gehör zu bringen.

Thomas Neuhoff

Thomas Neuhoff, gebürtiger Bonner, studierte in Köln Kirchenmusik und Dirigieren (Prof. Wangenheim), es folgten weitere Studien bei J. E. Gardiner und H. Rilling. 1983 wurde er Leiter des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn und im gleichen Jahr Kantor an der Ev. Lukaskirche und damit Leiter der Auerberger Kantorei Bonn.

neuhoff thomas

Neben Standardwerken des Oratorien-Repertoires von Bach, Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Brahms hat er in den vergangenen 25 Jahren mit Vorliebe Oratorien des frühen 20. Jahrhunderts dirigiert. Werke von Elgar, Tippett, Martin und Delius brachte er mit dem Philharmonischen Chor zur Erstaufführung in Bonn. Im Jahre 2003 dirigierte er beim Internationalen Beethovenfest die Uraufführung der "Bonner Messe" des französischen Komponisten Christophe Looten.

Gastspiele führten ihn an das Pult des Opernorchesters Frankfurt, der Brandenburgischen Philharmonie, des Slowakischen Kammerorchesters, des City of Oxford Orchestra, zum Jugendfestspieltreffen nach Bayreuth und nach Frankreich, wo er mit Beethovens "Missa solemnis" beim Festival "La folle journée" gastierte.

neuhoff thomas dirigiertSeit mehreren Jahren entwickelt Neuhoff Schülerprojekte zur musikalischen Nachwuchsförderung, die sich großer Resonanz erfreuen. Kinderopern von Britten ("Noah und die Flut") und Krása ("Brundibár") wurden in mehr als 30 Aufführungen von Schülern für Schüler gespielt, mit der Jugendoper "Die Mädchen aus Theresienstadt" wurde eine Auftragskomposition (David Graham) uraufgeführt und zu einem Gastspiel nach Berlin eingeladen.

Im Februar 2005 wurde Neuhoff für seine weit über die Region hinausstrahlende Arbeit von der Rheinischen Landeskirche zum Kirchenmusikdirektor (KMD) ernannt. Im gleichen Jahr dirigierte er in der Bonner Beethovenhalle eine weltweit übertragene Aufführung von Brittens "War Requiem" mit Musikern aus England, Frankreich, Polen, Russland und Deutschland zum 60. Jahrestag des Kriegsendes.

Seit 2002 ist er auch künstlerischer Leiter des Bach-Vereins Köln, den er durch seine Konzerte in der Philharmonie zu einem führenden Kölner Chor machte. Ein Schwerpunkt wurde die historische Aufführungspraxis: Mit Originalklang-Ensembles interpretierte er die großen Oratorien von Bach und Händel, aber auch Raritäten wie Schumanns "Faust-Szenen" und zuletzt Monteverdis "Marienvesper". Mit außerordentlichem Erfolg leitete er die Kölner Erstaufführung des spätromantischen Oratoriums "Das Buch mit sieben Siegeln" von Franz Schmidt in der Kölner Philharmonie. Auch stand Neuhoff dort im Juni 2009 erstmals am Pult des Gürzenich-Orchesters Köln, um mit dem Philharmonischen Chor und dem Kölner Bach-Verein "A Child of Our Time" von Tippett und "In Terra Pax" von Martin zu Gehör zu bringen.

Nach 33 sehr erfolgreichen Jahren verabschiedete sich KMD Thomas Neuhoff mit einer Aufführung von Bernsteins MASS am 10. Mai 2016 im Rahmen des Kölner Musikfestivals „Acht Brücken“ als künstlerischer Leiter des Philharmonischen Chores Bonn.

Paul Krämer

Paul Krämer - Foto: Susanne FernPaul Krämer, geboren 1990, wuchs in Oberhausen auf und erhielt dort mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Später folgte Unterricht in Klarinette, Orgel, Gesang und Musiktheorie. Noch während seiner Schulzeit absolvierte er eine kirchenmusikalische Ausbildung (C-Abschluss). Im Rahmen seines anschließenden Studiums der Mathematik und der Schulmusik erhielt er Dirigierunterricht bei Prof. Eberhard Metternich. 2012 nahm Paul Krämer ein Dirigierstudium bei Prof. Marcus Creed an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (HfMT) auf. Weitere Anregungen erhielt er auf Musikakademien im In- und Ausland von Dirigenten wie Morten Schuldt-Jensen, Timothy Brown, Neville Creed und Martin Berger sowie in der Zusammenarbeit mit Markus Stenz und Andreas Spering. Zurzeit studiert er im Masterstudiengang Dirigieren bei Prof. Peter Dijkstra.

2010 gründete Paul Krämer den Kölner Studienstiftungschor, mit dem er unter anderem im Kölner Dom und im Kölner Gürzenich auftrat. Außerdem arbeitet er regelmäßig mit dem Vokalensemble der HfMT Köln und dem Projektensemble „Caleidon“ zusammen, mit dem er neben Neuer Chormusik Die Schöpfung von Joseph Haydn und das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufführte.

Seit Mitte 2013 ist Paul Krämer künstlerischer Leiter der Kartäuserkantorei Köln, mit der er bereits in der Kölner Philharmonie sowie in der Stettiner Philharmonie zu hören war. 2015 erhielt die Kartäuserkantorei Köln unter seiner Leitung die Auszeichnung „Gold“ beim International Passion Music Festival Szczecin.

Der Philharmonische Chor der Stadt Bonn wählte Paul Krämer zum neuen Chordirektor ab Mai 2016. Er löst damit den langjährigen künstlerischen Leiter des Philchors Thomas Neuhoff ab. Bei seinem Einstandskonzert im Dezember 2015 konnte Paul Krämer das Bonner Publikum mit einer schwungvollen und neuartigen Interpretation des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach für sich gewinnen und begeistern.

Paul Krämer ist Stipendiat der Begabtenförderorganisation „Studienstiftung des deutschen Volkes“ (SddV).

Foto: Susanne Fern

Jahresprogramm 2019/2020

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Pressestimmen

Vollendet ist das große Werk

von Jürgen Bieler

Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ in der Stiftskirche

zum Artikel der Bonner Rundschau vom 10. Juli 2019, S. 34

Vom Urknall bis zum Recycling

von aed

Schüler und Musiker beschäftigen sich in einem Gesprächskonzert mit Haydns Schöpfung. Mit Bildern, Musik und Texten wurde in der Georg-von-Boeselager-Schule jetzt ein Thema umgesetzt, das der Generation Greta Thunberg auf den Nägeln brennt. 

zum General-Anzeiger Artikel vom 08. Juni 2019

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